Wer kennt nicht den Slogan „Von der Region, für die Region“? Oder wer weiss nicht den Unterschied zwischen Astronauten und Kosmonauten? Neu werden sich in Zukunft zu ihnen auch die Taikonauten gesellen. Gerade diese Weltenfahrer aus dem mächtigen China sollen mit frischem Gemüse aus dem Weltall versorgt werden. 

Vier verschiedene Gemüsesorten – gemäss Bericht in „Die Welt“ vom 5. Dezember 2012- dürften in einem Probelauf in Peking in einem 300 Kubikmeter grossen „ökologischen Lebensunterstützungssystem“ angebaut worden sein. Es wird erwartet, dass das System auch auf dem Mond oder dem Mars eingesetzt werde.

Um welche Gemüsesorten es sich handeln könnte, entzieht sich meinen Kenntnissen. Dürfte es sich vielleicht um „Chinakohl“ handeln? Könnte Gemüse einst auf dem Mond angepflanzt werden, dürfte wohl die Rücksichtnahme auf die Mondphasen, ob obsi- oder nidsigehend, ob zu- oder abnehmend dahinfallen. Welch ein Vorteil (?).

Natürlich müsste auch Sauerstoff zum Leben in einer möglichen Kolonie produziert werden. Auch diesbezüglich liegen Versuche aus einer Kombination von Algen und verschiedenen Pflanzen vor.

Noch ist es aber nicht so weit. Warten wohl die Chinesen auf jene Gelegenheit, bis unser orange Riesen nach Asien verkauft wird, um zum eingangs erwähnten Slogan „Von der Region – für die Region“ zu gelangen?

Paul Furrer-Bischofberger, Chur