Das Universum ist um rund 80 Millionen Jahre älter als bisher angenommen, also gemäss neuesten Erkenntnissen 13.82 Milliarden Jahre alt. Die Korrektur um 80 Millionen Jahre macht gerade mal etwa 0.6% aus. Erstaunlicher sind aber die Erkenntnisse über die Materie: So beträgt die „normale“ Materie, wie sie beispielsweise die Erde aufweist im gesamten Weltall nur 4,9%. Die mysteriöse dunkle Materie, nicht sichtbar im Weltraum - beträgt 26l8%, der grosse Rest entfällt auf normale und dunkle Energie.

Nach diesen neuen Erkenntnissen müssen etliche Astrophysiker und Kosmologen ihre Beobachtungen neu überprüfen und werden gemäss Heiko Weckbrodt uns in den kommenden Jahren vielleicht mit ganz neuen Ideen über Art, Geburt und Zukunft des Alls überraschen.

Ob das Alter des Universums nun soviel oder soviel Milliarden Jahre beträgt, dürfte uns eigentlich egal sein ob einer möglichen drohenden Katastrophe, hervorrufend durch die menschliche Verabreichung von Antibiotikas und vieler anderer Umweltbelastungen. Ich formuliere es krass: Möglicherweise bewegen wir uns mit unserem Verhalten in Richtung eines Krieges, eines Krieges gegen Bakterien und/oder Ressourcenniederganges. Und dabei dürfte die Menschheit auf der Verliererseite stehen. Das Weltall wird weiterleben - ohne homo sapiens.

Paul Furrer-Bischofberger, Chur/ März 2013